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Schweinebraten im Topf (ohne Backofen)

Zarter Schweinebraten, der in einem Topf auf dem Herd gart, ganz ohne Backofen.

Gesamtzeit
2 h 30 min
Aktive Zeit
40 min
Kosten
günstig
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Braten1 Braten (ca. 1 kg) = 4 Portionen
  • für den großen Hunger
  • Fleisch

Vorher bereitlegen

Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.

  • Topf (groß, schwer, mit Deckel)
    Nicht da?

    Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.

  • Kochlöffel
    Nicht da?

    Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.

  • Schneidebrett
    Nicht da?

    Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.

  • Kochmesser
    Nicht da?

    Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.

  • Sieb
    Nicht da?

    Ohne Sieb: Deckel schräg auf den Topf legen und das Wasser vorsichtig ablaufen lassen. Vorsicht, Dampf!

  • Bratenthermometer (hilfreich, aber nicht nötig)
    Nicht da?

    Ohne Thermometer: Schneide das Fleisch an der dicksten Stelle an. Es darf nicht rosa sein und der Saft muss klar laufen (bei Rind und Lamm darf es innen rosa bleiben, wenn du das magst).

Zutaten

Für wie viele Braten?

Alle Mengen gelten für 1 Braten (1 Braten (ca. 1 kg) = 4 Portionen).

Braten

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Gemüse und Soße

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Gut zu wissen

  • Hygiene: Rohes Fleisch enthält Keime. Wasche Hände, Messer, Brett und Teller danach heiß mit Spülmittel. Wasche das Fleisch nicht ab. Es muss ganz durchgegart sein.
  • Vorsicht: Heißes Fett, heißes Wasser und Dampf verbrennen. Drehe den Pfannenstiel nach hinten oder zur Seite und halte Abstand beim Abgießen.
  • Vorsicht: Messer sind scharf. Halte die Fingerspitzen beim Schneiden eingerollt, wie es Sicher schneiden zeigt.
  • Allergene: Enthält Sellerie (Brühe, wenn verwendet).

Zubereitung

Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.

  1. Tupfe 1 kg Schweinenacken mit Küchenpapier trocken und reibe ihn rundherum mit 2 TL Salz, 1 TL Pfeffer und 1 TL Paprikapulver ein.

    Achtung: Wasche das Fleisch nicht ab. Wasche danach Hände, Messer und Brett heiß mit Spülmittel.

    Fertig, wenn das Fleisch trocken ist und überall gewürzt ist.

  2. Schäle 2 Zwiebeln, 1 Möhre und 2 Knoblauchzehen. Schneide Zwiebeln und Möhre in grobe Stücke und drücke den Knoblauch leicht an.

    Achtung: Halte das Gemüse mit eingerollten Fingerspitzen fest (siehe Sicher schneiden).

    Fertig, wenn das Gemüse in groben Stücken bereitliegt.

  3. Vorher lesen: Ab hier läuft der Herd. Stelle vorher alles griffbereit neben den Herd.

    Erhitze 2 EL Öl im Topf bei mittlerer bis hoher Hitze. Brate den Braten von allen Seiten je 3 Minuten an, bis er rundum braun ist. Nimm ihn heraus und lege ihn auf einen Teller.

    Achtung: Heißes Fett spritzt. Lege das Fleisch mit der Gabel in die Pfanne und halte Abstand.

    Fertig, wenn alle Seiten kräftig braun sind und es röstig duftet.

    Tipp: Dreh das Fleisch erst, wenn es sich leicht vom Topfboden löst.

  4. Gib Zwiebeln, Möhre und Knoblauch in den Topf und brate sie 4 Minuten bei mittlerer Hitze. Rühre 1 EL Tomatenmark ein und röste es 1 Minute mit. Gieße 500 ml Gemüsebrühe an, rühre den Bratensatz vom Topfboden los und lege 1 Lorbeerblatt dazu.

    Fertig, wenn die Zwiebeln leicht gebräunt sind und die Flüssigkeit den Bratensatz gelöst hat.

    Tipp: Der braune Satz am Boden gibt der Soße Geschmack. Löse ihn mit dem Löffel ab.

  5. Vorher lesen: Der Braten gart jetzt 1 bis 2 Stunden. Du kannst in der Zeit etwas anderes machen, aber bleib im Haus. Die Flüssigkeit darf nur leise blubbern, nicht heftig kochen.

    Lege den Braten in den Topf zurück. Die Flüssigkeit soll etwa bis zur Hälfte am Fleisch stehen. Lege den Deckel auf und lass den Braten bei kleinster Hitze garen. Wende ihn alle 30 Minuten und prüfe, ob noch Flüssigkeit im Topf ist. Gieße bei Bedarf einen Schuss heißes Wasser nach.

    Achtung: Beim Öffnen des Deckels steigt heißer Dampf auf. Hebe den Deckel immer von dir weg.

    Fertig, wenn das Fleisch weich ist, ein Messer leicht hineingleitet und der Kern mindestens 75 °C erreicht hat. So misst du die Kerntemperatur.

  6. Nimm den Braten aus dem Topf, lege ihn auf ein Brett und lass ihn 10 Minuten unter Alufolie ruhen. Der Saft verteilt sich dabei im Fleisch.

    Fertig, wenn der Braten beim Anschneiden nicht mehr stark Saft verliert.

  7. Gieße die Soße durch ein Sieb in einen kleinen Topf und drücke das Gemüse aus. Koche sie 5 Minuten ein. Möchtest du sie dicker, rühre 1 EL Speisestärke ein und koche sie 1 Minute auf. Schmecke ab mit 2 TL Salz und 1 TL Pfeffer.

    Achtung: Heiße Soße spritzt. Lege den Deckel schräg auf.

    Fertig, wenn die Soße dunkel, würzig und leicht sämig ist.

  8. Schneide den Braten quer zur Faser in Scheiben von etwa 1 cm.

    Achtung: Der Braten ist heiß. Halte ihn mit einer Gabel fest, nicht mit der Hand.

Servieren

Lege die Scheiben auf eine Platte und gieße etwas Soße darüber. Reiche den Rest der Soße extra.

Passende Beilagen

Passende Getränke

Tipp: Reste schmecken kalt auf Brot oder aufgewärmt in der Soße. Sie halten sich 3 Tage im Kühlschrank.

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