Zarte Hähnchenstreifen mit Paprika, Zucchini und Zwiebel in einer würzigen Sojasoße, dazu lockerer Reis.
Gesamtzeit
45 min
Aktive Zeit
35 min
Kosten
€€ mittel
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Person
für den großen Hunger
Fleisch
Pfannengerichte
Reis
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(mindestens 2 Kochplatten, die gleichzeitig laufen)
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(mit Deckel, mindestens 3 Liter (für den Reis))Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
Pfanne(groß, ab etwa 26 cm Durchmesser)Nicht da?
Ein flacher, breiter Topf geht notfalls auch.
SiebNicht da?
Ohne Sieb: Deckel schräg auf den Topf legen und das Wasser vorsichtig ablaufen lassen. Vorsicht, Dampf!
Schneidebrett(am besten zwei: eines für Gemüse, eines für rohes Fleisch)Nicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
KochmesserNicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
KochlöffelNicht da?
Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.
Zutaten
Für wie viele Personen?
Alle Mengen gelten für 1 Person.
Bei 3 Personen oder mehr: Brate das Hähnchen und das Gemüse jeweils in zwei Runden. In einer vollen Pfanne wird nichts braun, sondern alles gart im eigenen Saft. Halte die erste Runde auf einem sauberen Teller warm.
Bei 5 Personen oder mehr: Für 5 Personen und mehr brauchst du einen sehr großen Topf für den Reis (mindestens 5 Liter) oder zwei Töpfe. Teile Wasser, Salz und Reis dann auf beide auf.
Hygiene: Rohes Hähnchen enthält oft Keime. Wasche Hände, Messer und Brett nach dem Schneiden heiß mit Spülmittel ab und wasche das Fleisch nicht. Das Fleisch muss ganz durchgegart sein: innen weiß, nicht rosa.
Vorsicht: Heißes Fett spritzt. Tupfe das Fleisch vorher trocken und lege es vorsichtig in die Pfanne. Dreh den Pfannenstiel nach hinten oder zur Seite.
Vorsicht: Messer: Halte die Fingerspitzen beim Schneiden eingerollt. Wie das geht, erklärt Sicher schneiden.
Allergene: Enthält Soja (Sojasoße), Gluten (Sojasoße enthält meist Weizen).
Zubereitung
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
Vorher lesen: Beim Schneiden gilt die Reihenfolge: erst das Gemüse, zuletzt das rohe Fleisch. Dann musst du das Brett nur einmal heiß abwaschen.
1
Wasche ½ Paprikaschote und ½ Zucchini. Schneide beides in mundgerechte Stücke.
Fertig, wenn die Stücke ungefähr 1,5 cm groß sind, dann garen sie in der Pfanne gleichzeitig.
Vorher lesen: Das Wasser braucht etwa 8 Minuten, bis es sprudelt. Setze es jetzt auf und mach gleich mit dem nächsten Schritt weiter. Du musst nicht daneben warten.
2
Fülle einen Topf mit 1 l Wasser und gib 1 TL Salz dazu. Lege den Deckel auf und stelle den Topf auf die höchste Stufe.
Fertig, wenn das Wasser kräftig sprudelt. Sprudelt es schon, bevor du bereit bist, drehe auf mittlere Stufe zurück und lass den Deckel drauf.
Schäle und hacke1 Knoblauchzehe. Lege ihn getrennt auf einen kleinen Teller. Er kommt erst kurz vor Schluss in die Pfanne.
Vorher lesen: Ab jetzt rohes Fleisch: Wasche zuerst deine Hände mit Seife und lege ein sauberes Brett bereit.
5
Schneide150 g Hähnchenbrustfilet in Streifen von etwa 1 bis 2 cm Breite. Wasche danach Hände, Messer und Brett heiß mit Spülmittel ab.
Achtung: Wasche das rohe Fleisch nicht ab und fasse nach dem Schneiden nichts an, bevor du die Hände gewaschen hast.
Vorher lesen: Der Reis braucht etwa 12 Minuten. Er läuft parallel zu den nächsten Schritten. Schau in den Reistopf: Nur wenn das Wasser sprudelt, geht es weiter. Sonst warte.
6
Gib 70 g Langkornreis in ein Sieb und spüle ihn kurz unter kaltem Wasser ab. Gib den Reis in das sprudelnde Wasser, rühre einmal um und lass ihn kochen, bis er weich ist. Die Packungsangabe gilt.
Fertig, wenn ein probiertes Korn weich ist und innen keinen harten weißen Punkt mehr hat.
Vorher lesen: Der Reis-Timer läuft weiter. Klingelt er, bevor du hier fertig bist: Gieße den Reis ab, gib ihn zurück in den Topf und lege den Deckel darauf. Danach machst du hier weiter.
7
Stelle die Pfanne auf hohe Hitze und gib 2 EL Öl hinein. Wenn ein Holzlöffelstiel im Öl kleine Bläschen macht, brate die Hähnchenstreifen darin an. Wende sie erst nach 2 bis 3 Minuten und brate sie dann weiter, bis sie ganz durch sind. Lege sie auf einen sauberen Teller.
Fertig, wenn die Streifen außen goldbraun sind. Schneide das dickste Stück durch: Es ist innen ganz weiß, nicht rosa, und der austretende Saft ist klar.
8
Brate Zwiebel, Paprika und Zucchini in der gleichen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze an und rühre ab und zu um. Ist die Pfanne ganz trocken, gib einen kleinen Schuss Öl dazu.
Fertig, wenn das Gemüse hier und da braune Stellen hat, aber noch bissfest ist.
9
Gib den Knoblauch und das Paprikapulver (½ TL) dazu und rühre 30 Sekunden um. Nicht länger, sonst wird der Knoblauch bitter.
Fertig, wenn es nach Knoblauch duftet. Der Knoblauch ist hellgelb und nicht braun.
10
Gib die Hähnchenstreifen samt Saft vom Teller zurück in die Pfanne. Gieße 2 EL Sojasoße und 50 ml Wasser dazu, rühre um und lass alles bei mittlerer Hitze zusammen köcheln.
Fertig, wenn die Soße leicht eingekocht ist und Fleisch und Gemüse überzieht. Die Hähnchenstreifen sind innen nicht rosa.
11
Nimm die Pfanne vom Herd. Schmecke mit 1 Prise Pfeffer ab. Salz brauchst du meist nicht, weil die Sojasoße schon salzig ist.
12
Steht noch Wasser im Topf, gieße den Reis ab. Gib ihn zurück in den warmen Topf, lege den Deckel darauf und lass ihn 2 bis 3 Minuten ausdampfen, damit er locker wird.
Servieren
Fülle den Reis mit einem Löffel in eine Schale, drücke ihn leicht fest und stürze ihn auf den Teller, so gibt es ein schönes Häubchen. Verteile die Hähnchen-Gemüse-Pfanne daneben und gieße die Soße darüber.
Tipp: Reste bewahrst du getrennt (Reis extra) im Kühlschrank auf und isst sie am nächsten Tag. Wärme sie nur einmal auf, bis sie richtig heiß sind.
Abgießen
Kochwasser sicher aus dem Topf entfernen, ohne dich zu verbrühen.
Abgießen heißt: Nudeln, Reis oder Gemüse aus dem Kochwasser holen. Das Wasser ist über 90 °C heiß und der Dampf ebenfalls.
So geht es
Stelle das Sieb stabil in die leere Spüle. Achte darauf, dass es nicht kippen kann.
Fasse den Topf mit Topflappen an den Griffen an.
Halte das Gesicht und die freie Hand vom Topf weg. Der Dampf steigt nach oben.
Kippe den Topf langsam und schütte den Inhalt in das Sieb. Kippe vom Körper weg.
Schüttle das Sieb kurz, damit das restliche Wasser abläuft.
Gib den Inhalt zurück in den Topf oder direkt in die Pfanne.
Achtung
Verbrühungsgefahr: Gieße langsam, damit nichts spritzt. Halte Kinder und Haustiere aus der Küche fern.
Woran du erkennst, dass es passt
Fertig abgetropft ist, wenn nur noch einzelne Tropfen fallen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sieb: Lege den Deckel schräg auf den Topf, lass einen kleinen Spalt und gieße das Wasser in die Spüle. Die Nudeln rutschen dabei leicht mit. Alternativ holst du Nudeln oder Gemüse mit einem großen Löffel oder einer Gabel aus dem Wasser.
Probieren und mit Salz, Pfeffer oder Säure nachwürzen.
Rezepte geben Gewürzmengen nur als Richtwert an, weil Zutaten unterschiedlich schmecken. Abschmecken heißt, dass du selbst probierst und nachwürzt.
So geht es
Nimm mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe. Puste kurz, damit du dir den Mund nicht verbrennst.
Schmeckt es fad oder flach? Gib eine Prise Salz dazu.
Schmeckt es zwar salzig genug, aber trotzdem matt? Gib einige Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu.
Rühre um und probiere nach. Gib immer nur wenig dazu und probiere jedes Mal neu.
Achtung
Was zu salzig geworden ist, lässt sich schwer retten. Hilfreich ist etwas mehr Wasser, Sahne oder eine geschälte rohe Kartoffel, die du mitkochst. Salz darum lieber schrittweise dazugeben.
Benutze für jede neue Probe einen sauberen Löffel.
Woran du erkennst, dass es passt
Es ist richtig gewürzt, wenn du beim Probieren nichts mehr vermisst und keine Zutat das Ganze dominiert.
Hähnchenbrust in Streifen schneiden und dabei hygienisch bleiben.
Rohes Geflügel enthält oft Keime (Salmonellen, Campylobacter). Sie sterben beim Durchgaren ab, verteilen sich aber leicht auf Händen, Messern und Brettern. Darum gelten hier ein paar feste Regeln.
So geht es
Wasche deine Hände 30 Sekunden mit Seife. Nimm ein eigenes Brett für rohes Fleisch oder eines, das du danach heiß mit Spülmittel abwäschst.
Nimm das Fleisch aus der Packung. Tupfe es mit Küchenpapier trocken und wirf das Papier sofort in den Müll.
Schneide weiße Sehnen und dicke, fettige Stellen ab.
Schneide das Fleisch quer zur Faser in Streifen von etwa 1 bis 2 cm Breite. Die Faser erkennst du an den feinen Linien im Fleisch.
Wasche Hände, Messer, Brett und alles, was das rohe Fleisch berührt hat, mit heißem Wasser und Spülmittel. Erst danach fasst du anderes Essen an.
Achtung
Rohes Fleisch nicht abwaschen. Das Spritzwasser verteilt Keime in der Küche.
Geflügel muss immer ganz durchgegart sein. Es darf innen nicht rosa sein.
Tiefgekühltes Geflügel taust du im Kühlschrank auf, nicht auf der Arbeitsfläche. Gib das Tauwasser in den Abfluss und spüle alles gründlich.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein zweites Brett: Nutze einen Teller oder ein Stück Backpapier als Unterlage und spüle danach alles heiß ab.
Sehnen lassen sich mit einer Küchenschere leichter abschneiden.
Tipps
Fleisch, das halb angefroren ist, lässt sich viel leichter in gleichmäßige Streifen schneiden.
Eine Knoblauchzehe von der Schale befreien und fein hacken.
Eine Knolle Knoblauch besteht aus vielen einzelnen Zehen. Ein Rezept meint mit „1 Zehe“ genau eine davon.
So geht es
Löse eine Zehe von der Knolle.
Lege die Zehe auf das Brett. Lege die breite Seite der Messerklinge flach darauf, die Schneide zeigt dabei von dir weg. Drücke mit der flachen Hand kräftig auf die Klinge. Die Schale platzt auf.
Ziehe die Schale ab und schneide das harte Wurzelende weg.
Schneide die Zehe in dünne Scheiben. Schneide die Scheiben in Streifen und die Streifen quer in kleine Stücke, bis alles fein gehackt ist.
Achtung
Knoblauch verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann bitter. Gib ihn erst zum Schluss dazu und brate ihn höchstens eine halbe Minute.
Woran du erkennst, dass es passt
In der Pfanne ist Knoblauch fertig, sobald er duftet und hellgelb aussieht. Wird er braun, ist er zu heiß gewesen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Knoblauchpresse: Lege die geschälte Zehe hinein und drücke die Zange zusammen.
Die Hände riechen nach Knoblauch? Reibe sie an einem Löffel oder Wasserhahn aus Edelstahl und wasche sie danach.
Langkornreis in reichlich Salzwasser kochen, das geht ohne Vorkenntnisse.
Diese Methode funktioniert mit Langkornreis und Basmati. Sie ist die sicherste für Anfänger, weil du kein Mengenverhältnis treffen musst: Der Reis kocht in viel Wasser und wird danach abgegossen.
So geht es
Gib den Reis in ein Sieb und spüle ihn unter kaltem Wasser, bis das Wasser fast klar ist. Das entfernt überschüssige Stärke.
Fülle einen Topf zu etwa drei Vierteln mit Wasser. Es sollte mindestens fünfmal so viel sein wie Reis. Gib Salz dazu (1 TL pro Liter) und bringe das Wasser zum Kochen.
Gib den Reis hinein und rühre einmal um. Stelle die Hitze so ein, dass das Wasser leicht sprudelt.
Koche den Reis so lange, wie auf der Packung steht (meist 12 bis 15 Minuten, Parboiled-Reis länger). Rühre dabei nur ein- oder zweimal um.
Probiere ein Korn. Es ist fertig, wenn es weich ist und innen kein harter weißer Punkt mehr zu sehen ist.
Gib den Reis zurück in den warmen Topf und lege den Deckel für 2 bis 3 Minuten darauf. Er dampft aus und wird locker.
Achtung
Reis, der lange warm oder bei Zimmertemperatur steht, kann gefährliche Keime bilden. Lasse Reste schnell abkühlen, stelle sie in den Kühlschrank und iss sie am nächsten Tag. Wärme sie nur einmal auf, und zwar bis sie richtig heiß sind.
Der Dampf beim Abgießen ist heiß.
Woran du erkennst, dass es passt
Ein Korn ist fertig, wenn du es leicht zerdrücken kannst und innen kein harter Kern mehr ist. Es ist nicht matschig und zerfällt nicht.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.