Cremiges Curry aus Kartoffeln, Möhren, Blumenkohl und Erbsen in Kokosmilch, dazu Reis.
Gesamtzeit
50 min
Aktive Zeit
30 min
Kosten
€ günstig
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Person
vegan
für den großen Hunger
Gemüse
Eintöpfe
Reis
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(mindestens 2 Kochplatten, die gleichzeitig laufen)
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(groß, mit Deckel)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
Topf(mit Deckel, für den Reis)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
SiebNicht da?
Ohne Sieb: Deckel schräg auf den Topf legen und das Wasser vorsichtig ablaufen lassen. Vorsicht, Dampf!
SchneidebrettNicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
KochmesserNicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
SparschälerNicht da?
Ein kleines, scharfes Messer. Schäle damit dünn und von dir weg.
KochlöffelNicht da?
Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.
Zutaten
Für wie viele Personen?
Alle Mengen gelten für 1 Person.
Bei 3 Personen oder mehr: Nimm einen sehr großen Topf für das Curry (mindestens 4 Liter).
Bei 5 Personen oder mehr: Für 5 Personen und mehr brauchst du einen Topf mit mindestens 5 Litern für den Reis oder zwei Töpfe.
Vorsicht: Messer sind scharf. Halte die Fingerspitzen beim Schneiden eingerollt, wie es Sicher schneiden zeigt.
Vorsicht: Heißes Fett, heißes Wasser und Dampf verbrennen. Drehe den Pfannenstiel nach hinten oder zur Seite und halte Abstand beim Abgießen.
Hygiene: Reis, der lange warm steht, kann gefährliche Keime bilden. Lass Reste schnell abkühlen, stelle sie in den Kühlschrank und iss sie am nächsten Tag. Wärme sie nur einmal auf, bis sie richtig heiß sind.
Zubereitung
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
Vorher lesen: Fange mit dem Reiswasser an. Es braucht am längsten, bis es kocht.
1
Fülle einen Topf mit 1 l Wasser und gib 1 TL Salz dazu. Lege den Deckel auf und stelle ihn auf die höchste Stufe.
Fertig, wenn das Wasser kräftig sprudelt.
2
Schäle und würfle150 g Kartoffeln in Würfel von etwa 1,5 cm. Schäle1 Möhre und schneide sie in Scheiben. Teile 100 g Blumenkohl in kleine Röschen.
Fertig, wenn alle Stücke ungefähr gleich groß sind.
Schäle und hacke1 Knoblauchzehe. Lege ihn auf einen kleinen Teller neben den Herd. Er kommt erst später in die Pfanne.
Vorher lesen: Der Reis braucht etwa 12 Minuten. Er läuft parallel zu den nächsten Schritten. Nur wenn das Wasser sprudelt, geht es weiter. Sonst warte.
5
Gib 70 g Langkornreis in ein Sieb und spüle ihn kurz ab. Gib ihn in das sprudelnde Wasser, rühre einmal um und lass ihn kochen, bis er weich ist. Die Packungsangabe gilt.
Fertig, wenn ein Korn weich ist und innen keinen harten weißen Punkt mehr hat.
Vorher lesen: Der Reis-Timer läuft weiter. Klingelt er, bevor du hier fertig bist: Gieße den Reis ab, gib ihn zurück in den Topf und lege den Deckel darauf. Danach machst du hier weiter.
6
Stelle den Topf auf mittlere Hitze, gib 1 EL Öl hinein und brate die Zwiebel 3 Minuten an. Gib Knoblauch, 1 TL Currypulver und 1 EL Tomatenmark dazu und rühre 1 Minute.
Fertig, wenn die Zwiebeln glasig sind. Es duftet würzig. Nichts wird schwarz.
7
Gib Kartoffeln, Möhre und Blumenkohl in den Topf und rühre 1 Minute mit. Gieße 100 ml Kokosmilch und 150 ml Wasser dazu, würze mit 1 Prise Salz, lege den Deckel auf und lass alles leise köcheln.
Achtung: Öffne die Dose vorsichtig. Wie das geht, erklärt Dosen öffnen.
Fertig, wenn Kartoffeln und Möhren fast weich sind.
8
Gib 40 g Erbsen dazu und koche alles 4 Minuten ohne Deckel weiter.
Fertig, wenn das Gemüse weich ist und die Soße leicht dicklich ist. Ist sie zu dünn, koche sie kurz ein.
Tipp: Es schmeckt am nächsten Tag noch besser. Bewahre Reis und Curry getrennt im Kühlschrank auf.
Abgießen
Kochwasser sicher aus dem Topf entfernen, ohne dich zu verbrühen.
Abgießen heißt: Nudeln, Reis oder Gemüse aus dem Kochwasser holen. Das Wasser ist über 90 °C heiß und der Dampf ebenfalls.
So geht es
Stelle das Sieb stabil in die leere Spüle. Achte darauf, dass es nicht kippen kann.
Fasse den Topf mit Topflappen an den Griffen an.
Halte das Gesicht und die freie Hand vom Topf weg. Der Dampf steigt nach oben.
Kippe den Topf langsam und schütte den Inhalt in das Sieb. Kippe vom Körper weg.
Schüttle das Sieb kurz, damit das restliche Wasser abläuft.
Gib den Inhalt zurück in den Topf oder direkt in die Pfanne.
Achtung
Verbrühungsgefahr: Gieße langsam, damit nichts spritzt. Halte Kinder und Haustiere aus der Küche fern.
Woran du erkennst, dass es passt
Fertig abgetropft ist, wenn nur noch einzelne Tropfen fallen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sieb: Lege den Deckel schräg auf den Topf, lass einen kleinen Spalt und gieße das Wasser in die Spüle. Die Nudeln rutschen dabei leicht mit. Alternativ holst du Nudeln oder Gemüse mit einem großen Löffel oder einer Gabel aus dem Wasser.
Probieren und mit Salz, Pfeffer oder Säure nachwürzen.
Rezepte geben Gewürzmengen nur als Richtwert an, weil Zutaten unterschiedlich schmecken. Abschmecken heißt, dass du selbst probierst und nachwürzt.
So geht es
Nimm mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe. Puste kurz, damit du dir den Mund nicht verbrennst.
Schmeckt es fad oder flach? Gib eine Prise Salz dazu.
Schmeckt es zwar salzig genug, aber trotzdem matt? Gib einige Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu.
Rühre um und probiere nach. Gib immer nur wenig dazu und probiere jedes Mal neu.
Achtung
Was zu salzig geworden ist, lässt sich schwer retten. Hilfreich ist etwas mehr Wasser, Sahne oder eine geschälte rohe Kartoffel, die du mitkochst. Salz darum lieber schrittweise dazugeben.
Benutze für jede neue Probe einen sauberen Löffel.
Woran du erkennst, dass es passt
Es ist richtig gewürzt, wenn du beim Probieren nichts mehr vermisst und keine Zutat das Ganze dominiert.
Konservendosen sicher aufmachen und Bohnen, Mais oder Kichererbsen abtropfen.
Der Rand einer Dose und ihr Deckel sind scharf wie ein Messer. Die meisten Dosen haben einen Aufreißring. Ohne Ring brauchst du einen Dosenöffner.
So geht es
Schüttle die Dose nicht. Wische den Deckel mit einem sauberen Tuch ab, denn dort liegt oft Staub.
Ziehe den Ring hoch und dann langsam nach hinten, bis der Deckel ganz aufreißt. Biege den Deckel nur so weit auf, dass du die Dose ausgießen kannst.
Ohne Ring: Setze den Dosenöffner am Rand an, drücke den Hebel zu und drehe die Kurbel, bis der Deckel ab ist.
Zum Abtropfen: Kippe den Inhalt in ein Sieb und lass die Flüssigkeit in die Spüle laufen. Spüle Bohnen, Mais und Kichererbsen kurz unter kaltem Wasser ab.
Achtung
Schneide dich nicht am Deckelrand. Fasse die Kante nie mit den Fingern an, sondern kippe den Deckel in den Müll oder drücke ihn mit einem Löffel hinein.
Lass angebrochene Dosen nicht im Kühlschrank stehen. Fülle den Rest in ein Glas oder eine Dose aus Kunststoff.
Woran du erkennst, dass es passt
Die Dose ist in Ordnung, wenn der Deckel vor dem Öffnen flach oder nach innen gewölbt ist. Ist er nach außen gewölbt oder zischt beim Öffnen, wirf den Inhalt weg.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Dosenöffner: Manche Dosen lassen sich mit einem Löffel aufhebeln, das ist aber schwierig und gefährlich. Kaufe lieber einen Dosenöffner. Er kostet wenig.
Kartoffeln säubern, Augen und grüne Stellen entfernen und in gleich große Stücke schneiden.
Kartoffeln wachsen in der Erde und haben Vertiefungen („Augen“), in denen Schmutz sitzt. Gleich große Stücke garen gleichzeitig weich.
So geht es
Wasche die Kartoffeln unter fließendem Wasser und schrubbe die Erde mit den Händen oder einer Bürste ab.
Schäle die Kartoffel mit dem Sparschäler in langen Zügen von dir weg. Drehe sie dabei Stück für Stück weiter.
Stich die Spitze des Schälers oder des Messers in jedes Auge und in dunkle Stellen und hebele sie heraus.
Schneide grüne Stellen und Triebe (dünne Keime) großzügig heraus.
Schneide dicke Kartoffeln in der Mitte durch. Lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten und schneide sie in Würfel oder Scheiben, wie es das Rezept sagt.
Achtung
Grüne Stellen und Keime sind giftig (sie enthalten Solanin). Schneide sie großzügig weg. Ist die ganze Kartoffel grün oder schmeckt sie bitter, wirf sie weg.
Der Schäler ist scharf. Schäle immer von dir weg und halte die Finger aus der Bahn der Klinge.
Woran du erkennst, dass es passt
Gut vorbereitet sind Kartoffeln ohne Erde, ohne grüne oder dunkle Stellen und in gleich große Stücke geschnitten.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines, scharfes Messer geht auch. Schneide dann dünn und von dir weg.
Bei frischen, dünnschaligen Kartoffeln reicht gründliches Waschen. Die Schale kannst du dann mitessen.
Tipps
Geschnittene Kartoffeln werden an der Luft grau. Lege sie bis zum Kochen in eine Schüssel mit kaltem Wasser und gieße es vor dem Braten ab und tupfe sie trocken.
Eine Knoblauchzehe von der Schale befreien und fein hacken.
Eine Knolle Knoblauch besteht aus vielen einzelnen Zehen. Ein Rezept meint mit „1 Zehe“ genau eine davon.
So geht es
Löse eine Zehe von der Knolle.
Lege die Zehe auf das Brett. Lege die breite Seite der Messerklinge flach darauf, die Schneide zeigt dabei von dir weg. Drücke mit der flachen Hand kräftig auf die Klinge. Die Schale platzt auf.
Ziehe die Schale ab und schneide das harte Wurzelende weg.
Schneide die Zehe in dünne Scheiben. Schneide die Scheiben in Streifen und die Streifen quer in kleine Stücke, bis alles fein gehackt ist.
Achtung
Knoblauch verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann bitter. Gib ihn erst zum Schluss dazu und brate ihn höchstens eine halbe Minute.
Woran du erkennst, dass es passt
In der Pfanne ist Knoblauch fertig, sobald er duftet und hellgelb aussieht. Wird er braun, ist er zu heiß gewesen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Knoblauchpresse: Lege die geschälte Zehe hinein und drücke die Zange zusammen.
Die Hände riechen nach Knoblauch? Reibe sie an einem Löffel oder Wasserhahn aus Edelstahl und wasche sie danach.
Flüssigkeit sanft am Blubbern halten, damit nichts anbrennt oder überkocht.
Kochen heißt: große Blasen, das Wasser wirbelt. Köcheln heißt: nur einzelne kleine Blasen steigen auf, die Oberfläche zittert. Suppen, Soßen und Milchreis garen im Köcheln, denn wildes Kochen lässt sie anbrennen oder überkochen.
So geht es
Bringe die Flüssigkeit mit Deckel auf höchster Stufe zum Kochen.
Sobald es sprudelt, schalte die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe zurück.
Prüfe: Es steigen nur einzelne, kleine Blasen auf. Sprudelt es stark, schalte weiter zurück.
Lege den Deckel schräg auf oder lass ihn halb offen, damit Dampf entweichen kann.
Rühre regelmäßig mit dem Kochlöffel über den Topfboden, besonders bei Milch, Reis und Soßen mit Tomaten.
Achtung
Milch kocht schlagartig über. Bleibe beim Topf, sobald sie heiß wird, und rühre.
Tomatensoßen und Linsen spritzen. Lege den Deckel schräg auf.
Angebranntes: Riecht es verbrannt, nimm den Topf sofort vom Herd. Rühre nicht auf dem verbrannten Boden, sondern gieße das Essen in einen anderen Topf.
Woran du erkennst, dass es passt
Richtig ist es, wenn die Flüssigkeit sich leise bewegt und gelegentlich Blasen aufsteigen, aber nichts spritzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Topf mit dickem Boden: Rühre häufiger und wähle eine kleinere Stufe.
Langkornreis in reichlich Salzwasser kochen, das geht ohne Vorkenntnisse.
Diese Methode funktioniert mit Langkornreis und Basmati. Sie ist die sicherste für Anfänger, weil du kein Mengenverhältnis treffen musst: Der Reis kocht in viel Wasser und wird danach abgegossen.
So geht es
Gib den Reis in ein Sieb und spüle ihn unter kaltem Wasser, bis das Wasser fast klar ist. Das entfernt überschüssige Stärke.
Fülle einen Topf zu etwa drei Vierteln mit Wasser. Es sollte mindestens fünfmal so viel sein wie Reis. Gib Salz dazu (1 TL pro Liter) und bringe das Wasser zum Kochen.
Gib den Reis hinein und rühre einmal um. Stelle die Hitze so ein, dass das Wasser leicht sprudelt.
Koche den Reis so lange, wie auf der Packung steht (meist 12 bis 15 Minuten, Parboiled-Reis länger). Rühre dabei nur ein- oder zweimal um.
Probiere ein Korn. Es ist fertig, wenn es weich ist und innen kein harter weißer Punkt mehr zu sehen ist.
Gib den Reis zurück in den warmen Topf und lege den Deckel für 2 bis 3 Minuten darauf. Er dampft aus und wird locker.
Achtung
Reis, der lange warm oder bei Zimmertemperatur steht, kann gefährliche Keime bilden. Lasse Reste schnell abkühlen, stelle sie in den Kühlschrank und iss sie am nächsten Tag. Wärme sie nur einmal auf, und zwar bis sie richtig heiß sind.
Der Dampf beim Abgießen ist heiß.
Woran du erkennst, dass es passt
Ein Korn ist fertig, wenn du es leicht zerdrücken kannst und innen kein harter Kern mehr ist. Es ist nicht matschig und zerfällt nicht.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.