Nudeln, Zucchini und Paprika in Tomatensoße, überbacken mit Mozzarella.
Gesamtzeit
1 h 20 min
Aktive Zeit
35 min
Kosten
€ günstig
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Person
vegetarisch
kindgeeignet
für den großen Hunger
Aufläufe
Nudeln
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(mindestens 2 Kochplatten, die gleichzeitig laufen)
Backofen
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(groß, mit Deckel)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
Pfanne(tief, ab 26 cm)Nicht da?
Ein flacher, breiter Topf geht notfalls auch.
SiebNicht da?
Ohne Sieb: Deckel schräg auf den Topf legen und das Wasser vorsichtig ablaufen lassen. Vorsicht, Dampf!
Auflaufform(ca. 20 × 30 cm für 2 bis 3 Portionen)Nicht da?
Eine ofenfeste, tiefe Schüssel oder ein Bräter. Die Form muss als „ofenfest“ gekennzeichnet sein, sonst kann sie springen.
SchneidebrettNicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
KochmesserNicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
KochlöffelNicht da?
Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.
Küchenpapier(Ersatz: sauberes Geschirrtuch)(hilfreich, aber nicht nötig)Nicht da?
Ein sauberes Geschirrtuch.
Zutaten
Für wie viele Personen?
Alle Mengen gelten für 1 Person.
Bei 3 Personen oder mehr: Für 3 oder mehr Personen brauchst du eine größere Auflaufform (ca. 25 × 35 cm) oder zwei Formen. Fülle die Form nur bis etwa 2 cm unter den Rand, sonst läuft die Soße über.
Bei 5 Personen oder mehr: Für 5 Personen und mehr brauchst du einen sehr großen Nudeltopf (mindestens 5 Liter) oder zwei Töpfe, und die Soße in einem großen Topf statt in der Pfanne. Backe zwei Formen zusammen auf zwei Schienen und tausche sie nach der halben Zeit.
Vorsicht: Die Form und der Auflauf sind nach dem Backen sehr heiß. Benutze Topflappen und stelle die Form auf ein Holzbrett oder einen Untersetzer, nicht direkt auf die Arbeitsplatte.
Vorsicht: Kochendes Wasser und heiße Soße spritzen. Halte beim Abgießen Abstand zum Dampf.
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
Vorher lesen: Fange mit dem Wasser an, denn es braucht am längsten.
1
Setze das Nudelwasser auf: Fülle einen großen Topf mit 2 l Wasser, lege den Deckel auf und stelle ihn auf die höchste Stufe.
Fertig, wenn das Wasser kräftig sprudelt. Sprudelt es schon, bevor du bereit bist, drehe auf mittlere Stufe zurück und lass den Deckel drauf.
2
Wasche und schneide½ Zucchini und ½ Paprikaschote in mundgerechte Stücke von etwa 1,5 cm.
Fertig, wenn die Stücke ungefähr gleich groß sind, dann werden sie gleichzeitig weich.
Vorher lesen: Der Ofen braucht 15 Minuten zum Aufheizen. Er heizt, während du weitermachst.
5
Heize den Backofen vor auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 180 °C). Schiebe den Rost auf die mittlere Schiene.
Fertig, wenn die Kontrolllampe ausgeht oder der Ofen piept.
6
Fette die Auflaufform mit 1 TL Öl ein: Streiche das Öl mit einem Stück Küchenpapier auf Boden und Rand.
Fertig, wenn es ein dünner, gleichmäßiger Ölfilm in der Form liegt.
Vorher lesen: Der Nudel-Timer läuft, während du die nächsten Schritte machst. Sprudelt das Wasser noch nicht, warte hiermit.
7
Gib 2 TL Salz und 80 g Penne in das sprudelnde Wasser und rühre um. Koche sie 2 Minuten kürzer, als auf der Packung steht (meist 7 bis 9 Minuten). Im Ofen garen sie nach. Rühre in den ersten Minuten öfter um.
Fertig, wenn die Nudeln außen weich sind und innen aber noch einen deutlichen festen Kern haben.
Vorher lesen: Der Nudel-Timer läuft weiter. Klingelt er, bevor du hier fertig bist: Gieße die Nudeln ab, gib sie zurück in den Topf und lege den Deckel darauf. Danach machst du hier weiter.
8
Stelle die Pfanne auf mittlere Hitze, gib 1 EL Öl hinein und dünste die Zwiebel darin an. Gib Paprika und Zucchini dazu und brate sie unter gelegentlichem Rühren.
Fertig, wenn die Zwiebeln glasig sind. Das Gemüse hat etwas Farbe und ist leicht weich, aber noch bissfest.
9
Gib den Knoblauch, 200 g Tomaten, 50 ml Sahne, 1 TL Oregano, 1 Prise Salz und 1 Prise Pfeffer in die Pfanne. Lass alles leise köcheln und rühre öfter um.
Achtung: Kostet du die Soße, ist sie heiß: Puste vorher.
Fertig, wenn die Soße etwas dicker und cremig-orange ist. Sie blubbert leise und spritzt nicht.
Schmecke die Soße in der Pfanne mit Salz und Pfeffer ab. Gib die Nudeln dazu, mische alles gut und fülle es in die Auflaufform. Streiche es glatt.
Fertig, wenn alle Nudeln mit Soße bedeckt sind. Die Soße darf jetzt kräftig gewürzt schmecken, denn die Nudeln nehmen beim Backen Geschmack auf.
12
Tropfe 60 g Mozzarella ab, zupfe ihn in Stücke und verteile ihn auf den Nudeln. Streue 10 g Parmesan darüber.
Vorher lesen: Ist der Ofen noch nicht heiß, warte. Ein kalter Ofen macht den Käse gummiartig.
13
Schiebe die Form mit Topflappen auf den Rost in der Mitte des Ofens und backe den Auflauf.
Fertig, wenn der Käse goldbraun ist und Blasen wirft. Die Soße blubbert am Rand. Ist der Käse noch blass, backe 3 bis 5 Minuten weiter.
14
Nimm die Form mit Topflappen aus dem Ofen und stelle sie auf ein Holzbrett. Lass den Auflauf 5 Minuten stehen.
Achtung: Die Form ist sehr heiß. Der Käse verbrennt dir den Mund, wenn du sofort isst.
Servieren
Steche mit einem großen Löffel Portionen aus der Form und lege sie auf tiefe Teller. Streue frisches Basilikum oder Petersilie darüber, wenn du welche hast.
Tipp: Reste hält der Auflauf 2 Tage im Kühlschrank. Wärme ihn im Ofen bei 180 °C auf, bis er durch und durch heiß ist.
Abgießen
Kochwasser sicher aus dem Topf entfernen, ohne dich zu verbrühen.
Abgießen heißt: Nudeln, Reis oder Gemüse aus dem Kochwasser holen. Das Wasser ist über 90 °C heiß und der Dampf ebenfalls.
So geht es
Stelle das Sieb stabil in die leere Spüle. Achte darauf, dass es nicht kippen kann.
Fasse den Topf mit Topflappen an den Griffen an.
Halte das Gesicht und die freie Hand vom Topf weg. Der Dampf steigt nach oben.
Kippe den Topf langsam und schütte den Inhalt in das Sieb. Kippe vom Körper weg.
Schüttle das Sieb kurz, damit das restliche Wasser abläuft.
Gib den Inhalt zurück in den Topf oder direkt in die Pfanne.
Achtung
Verbrühungsgefahr: Gieße langsam, damit nichts spritzt. Halte Kinder und Haustiere aus der Küche fern.
Woran du erkennst, dass es passt
Fertig abgetropft ist, wenn nur noch einzelne Tropfen fallen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sieb: Lege den Deckel schräg auf den Topf, lass einen kleinen Spalt und gieße das Wasser in die Spüle. Die Nudeln rutschen dabei leicht mit. Alternativ holst du Nudeln oder Gemüse mit einem großen Löffel oder einer Gabel aus dem Wasser.
Probieren und mit Salz, Pfeffer oder Säure nachwürzen.
Rezepte geben Gewürzmengen nur als Richtwert an, weil Zutaten unterschiedlich schmecken. Abschmecken heißt, dass du selbst probierst und nachwürzt.
So geht es
Nimm mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe. Puste kurz, damit du dir den Mund nicht verbrennst.
Schmeckt es fad oder flach? Gib eine Prise Salz dazu.
Schmeckt es zwar salzig genug, aber trotzdem matt? Gib einige Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu.
Rühre um und probiere nach. Gib immer nur wenig dazu und probiere jedes Mal neu.
Achtung
Was zu salzig geworden ist, lässt sich schwer retten. Hilfreich ist etwas mehr Wasser, Sahne oder eine geschälte rohe Kartoffel, die du mitkochst. Salz darum lieber schrittweise dazugeben.
Benutze für jede neue Probe einen sauberen Löffel.
Woran du erkennst, dass es passt
Es ist richtig gewürzt, wenn du beim Probieren nichts mehr vermisst und keine Zutat das Ganze dominiert.
Zwiebeln und Gemüse in wenig Fett sanft weich machen, ohne sie zu bräunen.
Andünsten ist das sanfte Gegenstück zum Anbraten. Die Hitze ist niedriger, das Gemüse wird weich und süßlich, aber kaum braun. Meist ist es der erste Schritt einer Soße oder Suppe.
So geht es
Stelle die Pfanne oder den Topf auf mittlere Hitze und gib 1 EL Öl oder ein Stück Butter hinein.
Gib die Zwiebelwürfel ins warme Fett und rühre um.
Rühre alle paar Sekunden um. Nach etwa 3 bis 4 Minuten werden die Würfel weich und durchsichtig („glasig“).
Werden sie zu braun, dreh die Hitze herunter oder gib einen kleinen Schuss Wasser dazu.
Achtung
Butter verbrennt bei zu hoher Hitze schnell. Wenn sie schäumt und braun wird, ist die Pfanne zu heiß.
Woran du erkennst, dass es passt
Glasig heißt: Die Zwiebel ist durchscheinend, weich und riecht mild und süßlich. Sie ist noch nicht braun.
Eine Knoblauchzehe von der Schale befreien und fein hacken.
Eine Knolle Knoblauch besteht aus vielen einzelnen Zehen. Ein Rezept meint mit „1 Zehe“ genau eine davon.
So geht es
Löse eine Zehe von der Knolle.
Lege die Zehe auf das Brett. Lege die breite Seite der Messerklinge flach darauf, die Schneide zeigt dabei von dir weg. Drücke mit der flachen Hand kräftig auf die Klinge. Die Schale platzt auf.
Ziehe die Schale ab und schneide das harte Wurzelende weg.
Schneide die Zehe in dünne Scheiben. Schneide die Scheiben in Streifen und die Streifen quer in kleine Stücke, bis alles fein gehackt ist.
Achtung
Knoblauch verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann bitter. Gib ihn erst zum Schluss dazu und brate ihn höchstens eine halbe Minute.
Woran du erkennst, dass es passt
In der Pfanne ist Knoblauch fertig, sobald er duftet und hellgelb aussieht. Wird er braun, ist er zu heiß gewesen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Knoblauchpresse: Lege die geschälte Zehe hinein und drücke die Zange zusammen.
Die Hände riechen nach Knoblauch? Reibe sie an einem Löffel oder Wasserhahn aus Edelstahl und wasche sie danach.
Flüssigkeit sanft am Blubbern halten, damit nichts anbrennt oder überkocht.
Kochen heißt: große Blasen, das Wasser wirbelt. Köcheln heißt: nur einzelne kleine Blasen steigen auf, die Oberfläche zittert. Suppen, Soßen und Milchreis garen im Köcheln, denn wildes Kochen lässt sie anbrennen oder überkochen.
So geht es
Bringe die Flüssigkeit mit Deckel auf höchster Stufe zum Kochen.
Sobald es sprudelt, schalte die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe zurück.
Prüfe: Es steigen nur einzelne, kleine Blasen auf. Sprudelt es stark, schalte weiter zurück.
Lege den Deckel schräg auf oder lass ihn halb offen, damit Dampf entweichen kann.
Rühre regelmäßig mit dem Kochlöffel über den Topfboden, besonders bei Milch, Reis und Soßen mit Tomaten.
Achtung
Milch kocht schlagartig über. Bleibe beim Topf, sobald sie heiß wird, und rühre.
Tomatensoßen und Linsen spritzen. Lege den Deckel schräg auf.
Angebranntes: Riecht es verbrannt, nimm den Topf sofort vom Herd. Rühre nicht auf dem verbrannten Boden, sondern gieße das Essen in einen anderen Topf.
Woran du erkennst, dass es passt
Richtig ist es, wenn die Flüssigkeit sich leise bewegt und gelegentlich Blasen aufsteigen, aber nichts spritzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Topf mit dickem Boden: Rühre häufiger und wähle eine kleinere Stufe.
Genug Wasser, genug Salz, Packungszeit und Probieren.
Nudeln zu kochen ist einfach, wenn du drei Regeln beachtest: viel Wasser, Salz und Probieren. Das Wasser braucht 8 bis 12 Minuten, bis es sprudelt. Setze es darum immer als Erstes auf.
So geht es
Fülle einen großen Topf mit Wasser: pro 100 g Nudeln etwa 1 Liter, mindestens aber 2 Liter. Fülle den Topf höchstens bis drei Viertel, sonst kocht er über.
Stelle den Topf mit Deckel auf die höchste Stufe und warte, bis das Wasser kräftig sprudelt.
Gib 1 gehäuften TL Salz pro Liter Wasser dazu (das Wasser darf salzig wie Meerwasser schmecken) und danach die Nudeln. Rühre einmal um.
Stelle den Deckel schräg auf oder lass ihn ab. Regle die Hitze so, dass das Wasser weiter sprudelt, aber nicht überschäumt.
Rühre in den ersten 2 Minuten und dann ab und zu um, damit nichts zusammenklebt.
Probiere eine Minute vor Ende der Packungszeit eine Nudel. Sie ist richtig, wenn sie weich ist, aber beim Durchbeißen noch einen ganz kleinen festen Kern hat („al dente“).
Schöpfe vor dem Abgießen eine kleine Tasse Nudelwasser ab. Damit kannst du Soßen später cremiger machen.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Den Ofen auf Temperatur bringen, bevor der Kuchen hineinkommt.
Kuchen und Aufläufe brauchen von Anfang an die richtige Temperatur. Vorheizen dauert je nach Ofen 10 bis 20 Minuten. Schalte den Ofen also ein, bevor du mit dem Teig fertig bist.
So geht es
Schiebe den Rost auf die mittlere Höhe. Nimm alles heraus, was du nicht brauchst (zum Beispiel ein zweites Blech).
Wähle die Betriebsart: Ober-/Unterhitze (Symbol mit Balken oben und unten) oder Umluft (Symbol mit Ventilator). Das Rezept nennt beides. Umluft braucht etwa 20 °C weniger.
Stelle die Temperatur ein und warte, bis der Ofen piept oder die Kontrolllampe ausgeht.
Öffne die Ofentür erst, wenn du den Kuchen hineinstellst.
Achtung
Der Ofen wird über 150 °C heiß. Nimm Topflappen und lehne dich nicht in die Ofentür.
Beim Öffnen strömt heißer Dampf heraus. Öffne die Tür zuerst einen Spalt.
Lege Backpapier nie lose in einen leeren, heißen Ofen. Es kann an den Heizstab fliegen.
Tipps
Öfen zeigen die Temperatur manchmal ungenau an. Steht im Rezept eine Bandbreite bei der Backzeit, sieh lieber früh nach.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.