Spaghetti mit einer Hackfleischsoße aus Tomaten, Zwiebel und Möhre.
Gesamtzeit
55 min
Aktive Zeit
30 min
Kosten
€€ mittel
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Person
für den großen Hunger
kindgeeignet
Nudeln
Soßen
Fleisch
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(mindestens 2 Kochplatten, die gleichzeitig laufen)
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(groß, mit Deckel, für die Nudeln)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
Pfanne(tief oder ein zweiter Topf, für die Soße)Nicht da?
Ein flacher, breiter Topf geht notfalls auch.
SiebNicht da?
Ohne Sieb: Deckel schräg auf den Topf legen und das Wasser vorsichtig ablaufen lassen. Vorsicht, Dampf!
SchneidebrettNicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
KochmesserNicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
SparschälerNicht da?
Ein kleines, scharfes Messer. Schäle damit dünn und von dir weg.
KochlöffelNicht da?
Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.
PfannenwenderNicht da?
Ein flacher Löffel und eine Gabel gemeinsam, oder ein breites Messer mit stumpfer Klinge.
Zutaten
Für wie viele Personen?
Alle Mengen gelten für 1 Person.
Bei 3 Personen oder mehr: Nimm für die Soße einen großen, tiefen Topf. Brate das Hackfleisch in zwei Portionen, sonst kocht es im eigenen Saft.
Bei 5 Personen oder mehr: Für 5 Personen und mehr brauchst du einen sehr großen Nudeltopf (mindestens 5 Liter) oder zwei Töpfe.
Hygiene: Rohes Fleisch enthält Keime. Wasche Hände, Messer, Brett und Teller danach heiß mit Spülmittel. Wasche das Fleisch nicht ab. Es muss ganz durchgegart sein. Mehr dazu: Mit rohem Fleisch umgehen.
Vorsicht: Messer sind scharf. Halte die Fingerspitzen beim Schneiden eingerollt, wie es Sicher schneiden zeigt.
Vorsicht: Heiße Suppe und Soße spritzen beim Kochen. Lege den Deckel schräg auf und halte Abstand.
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
Schäle und hacke1 Knoblauchzehe. Lege ihn auf einen kleinen Teller neben den Herd. Er kommt erst später in die Pfanne.
Vorher lesen: Ab hier rohes Hackfleisch: Wasche zuerst deine Hände.
4
Stelle einen tiefen Topf oder die Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze und gib 1 EL Öl hinein. Brate100 g Hackfleisch darin an und zerteile es dabei.
Achtung: Wasche danach Hände und Pfannenwender heiß ab.
Fertig, wenn das Hack überall braun und krümelig ist, ohne rosa Stellen. Es ist kaum noch Flüssigkeit in der Pfanne.
5
Gib Zwiebel und Möhre zum Hack und brate sie 4 Minuten mit. Gib dann Knoblauch und 1 EL Tomatenmark dazu und rühre 1 Minute.
Fertig, wenn die Zwiebeln glasig sind. Das Tomatenmark duftet und ist etwas dunkler.
6
Gib 200 g Tomaten, 50 ml Wasser, 1 TL Oregano, ½ TL Zucker, 1 Prise Salz und 1 Prise Pfeffer in den Topf. Bringe alles zum Kochen, schalte dann zurück und lass die Soße bei schräg aufgelegtem Deckel köcheln. Rühre ab und zu um.
Fertig, wenn die Soße dick geworden ist und glänzt. Am Rand setzt sich etwas Öl ab.
Tipp: Sie darf ruhig länger köcheln. Wird sie zu dick, gieße einen Schuss Wasser dazu.
Vorher lesen: Die Soße köchelt weiter. Bleibe in der Nähe und rühre sie ab und zu um. Fange jetzt mit dem Wasser an, denn es braucht 10 Minuten.
7
Setze das Nudelwasser auf: Fülle einen großen Topf mit 2 l Wasser, lege den Deckel auf und stelle ihn auf die höchste Stufe.
Fertig, wenn das Wasser kräftig sprudelt. Sprudelt es schon, bevor du bereit bist, drehe auf mittlere Stufe zurück und lass den Deckel drauf.
Vorher lesen: Die Soße köchelt weiter, während die Nudeln kochen. Rühre sie zwischendurch um.
8
Gib 2 TL Salz und 100 g Spaghetti in das sprudelnde Wasser und rühre um. Koche die Nudeln so lange, wie auf der Packung steht (meist 9 bis 11 Minuten) und rühre in den ersten Minuten öfter um.
Fertig, wenn eine Nudel, die du eine Minute vor Ablauf probierst, weich ist und innen noch einen ganz kleinen festen Kern hat.
9
Sind die Nudeln fertig? Dann gieße sie ab, aber schöpfe vorher eine kleine Tasse Nudelwasser ab.
10
Schmecke die Soße mit Salz und Pfeffer ab. Gib die Nudeln in die Soße oder auf die Teller und rühre bei Bedarf einen Schuss Nudelwasser unter.
Servieren
Drehe die Spaghetti zu einem Nest auf tiefen Tellern. Gib die Soße in die Mitte und streue Parmesan darüber, wenn du welchen hast.
Tipp: Die Soße lässt sich in Portionen einfrieren und hält sich im Kühlschrank 3 Tage. Koche sie deshalb ruhig in größerer Menge.
Abgießen
Kochwasser sicher aus dem Topf entfernen, ohne dich zu verbrühen.
Abgießen heißt: Nudeln, Reis oder Gemüse aus dem Kochwasser holen. Das Wasser ist über 90 °C heiß und der Dampf ebenfalls.
So geht es
Stelle das Sieb stabil in die leere Spüle. Achte darauf, dass es nicht kippen kann.
Fasse den Topf mit Topflappen an den Griffen an.
Halte das Gesicht und die freie Hand vom Topf weg. Der Dampf steigt nach oben.
Kippe den Topf langsam und schütte den Inhalt in das Sieb. Kippe vom Körper weg.
Schüttle das Sieb kurz, damit das restliche Wasser abläuft.
Gib den Inhalt zurück in den Topf oder direkt in die Pfanne.
Achtung
Verbrühungsgefahr: Gieße langsam, damit nichts spritzt. Halte Kinder und Haustiere aus der Küche fern.
Woran du erkennst, dass es passt
Fertig abgetropft ist, wenn nur noch einzelne Tropfen fallen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sieb: Lege den Deckel schräg auf den Topf, lass einen kleinen Spalt und gieße das Wasser in die Spüle. Die Nudeln rutschen dabei leicht mit. Alternativ holst du Nudeln oder Gemüse mit einem großen Löffel oder einer Gabel aus dem Wasser.
Probieren und mit Salz, Pfeffer oder Säure nachwürzen.
Rezepte geben Gewürzmengen nur als Richtwert an, weil Zutaten unterschiedlich schmecken. Abschmecken heißt, dass du selbst probierst und nachwürzt.
So geht es
Nimm mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe. Puste kurz, damit du dir den Mund nicht verbrennst.
Schmeckt es fad oder flach? Gib eine Prise Salz dazu.
Schmeckt es zwar salzig genug, aber trotzdem matt? Gib einige Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu.
Rühre um und probiere nach. Gib immer nur wenig dazu und probiere jedes Mal neu.
Achtung
Was zu salzig geworden ist, lässt sich schwer retten. Hilfreich ist etwas mehr Wasser, Sahne oder eine geschälte rohe Kartoffel, die du mitkochst. Salz darum lieber schrittweise dazugeben.
Benutze für jede neue Probe einen sauberen Löffel.
Woran du erkennst, dass es passt
Es ist richtig gewürzt, wenn du beim Probieren nichts mehr vermisst und keine Zutat das Ganze dominiert.
Hackfleisch in der Pfanne bräunen und zerteilen, und dabei hygienisch bleiben.
Hackfleisch verdirbt schneller als anderes Fleisch, weil beim Wolfen viel Fläche entsteht. Kaufe es frisch, bewahre es kalt (unter 4 °C) auf und verarbeite es am selben Tag.
So geht es
Wasche deine Hände mit Seife. Öffne die Packung und nimm das Hack heraus.
Stelle die Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze und gib etwas Öl hinein. Es ist heiß genug, wenn ein Holzlöffelstiel kleine Bläschen macht.
Gib das Hackfleisch in die Pfanne und drücke es flach. Lass es 2 Minuten in Ruhe, ohne es zu bewegen. So entsteht die braune Kruste, die Geschmack macht.
Zerteile das Hackfleisch mit einem Pfannenwender oder Kochlöffel in kleine Krümel und wende es. Brate es weiter, bis es überall braun ist und keine rosa Stellen mehr hat.
Wasche danach die Hände und alles, was das rohe Hack berührt hat, heiß mit Spülmittel.
Achtung
Hackfleisch muss immer ganz durchgegart sein. Es darf innen nicht rosa und nicht roh sein.
Heißes Fett spritzt. Lege das Fleisch vorsichtig hinein und drehe den Pfannenstiel zur Seite.
Woran du erkennst, dass es passt
Gut ist es, wenn die Krümel braun sind, es duftet und kaum Flüssigkeit in der Pfanne bleibt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Pfannenwender: Ein Holzlöffel geht gut. Für kleine Krümel hilft eine Gabel.
Tipps
Ist die Pfanne zu voll, wird das Hack grau und kocht im eigenen Saft. Brate mehr als 300 g in zwei Portionen.
Eine Knoblauchzehe von der Schale befreien und fein hacken.
Eine Knolle Knoblauch besteht aus vielen einzelnen Zehen. Ein Rezept meint mit „1 Zehe“ genau eine davon.
So geht es
Löse eine Zehe von der Knolle.
Lege die Zehe auf das Brett. Lege die breite Seite der Messerklinge flach darauf, die Schneide zeigt dabei von dir weg. Drücke mit der flachen Hand kräftig auf die Klinge. Die Schale platzt auf.
Ziehe die Schale ab und schneide das harte Wurzelende weg.
Schneide die Zehe in dünne Scheiben. Schneide die Scheiben in Streifen und die Streifen quer in kleine Stücke, bis alles fein gehackt ist.
Achtung
Knoblauch verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann bitter. Gib ihn erst zum Schluss dazu und brate ihn höchstens eine halbe Minute.
Woran du erkennst, dass es passt
In der Pfanne ist Knoblauch fertig, sobald er duftet und hellgelb aussieht. Wird er braun, ist er zu heiß gewesen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Knoblauchpresse: Lege die geschälte Zehe hinein und drücke die Zange zusammen.
Die Hände riechen nach Knoblauch? Reibe sie an einem Löffel oder Wasserhahn aus Edelstahl und wasche sie danach.
Flüssigkeit sanft am Blubbern halten, damit nichts anbrennt oder überkocht.
Kochen heißt: große Blasen, das Wasser wirbelt. Köcheln heißt: nur einzelne kleine Blasen steigen auf, die Oberfläche zittert. Suppen, Soßen und Milchreis garen im Köcheln, denn wildes Kochen lässt sie anbrennen oder überkochen.
So geht es
Bringe die Flüssigkeit mit Deckel auf höchster Stufe zum Kochen.
Sobald es sprudelt, schalte die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe zurück.
Prüfe: Es steigen nur einzelne, kleine Blasen auf. Sprudelt es stark, schalte weiter zurück.
Lege den Deckel schräg auf oder lass ihn halb offen, damit Dampf entweichen kann.
Rühre regelmäßig mit dem Kochlöffel über den Topfboden, besonders bei Milch, Reis und Soßen mit Tomaten.
Achtung
Milch kocht schlagartig über. Bleibe beim Topf, sobald sie heiß wird, und rühre.
Tomatensoßen und Linsen spritzen. Lege den Deckel schräg auf.
Angebranntes: Riecht es verbrannt, nimm den Topf sofort vom Herd. Rühre nicht auf dem verbrannten Boden, sondern gieße das Essen in einen anderen Topf.
Woran du erkennst, dass es passt
Richtig ist es, wenn die Flüssigkeit sich leise bewegt und gelegentlich Blasen aufsteigen, aber nichts spritzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Topf mit dickem Boden: Rühre häufiger und wähle eine kleinere Stufe.
Genug Wasser, genug Salz, Packungszeit und Probieren.
Nudeln zu kochen ist einfach, wenn du drei Regeln beachtest: viel Wasser, Salz und Probieren. Das Wasser braucht 8 bis 12 Minuten, bis es sprudelt. Setze es darum immer als Erstes auf.
So geht es
Fülle einen großen Topf mit Wasser: pro 100 g Nudeln etwa 1 Liter, mindestens aber 2 Liter. Fülle den Topf höchstens bis drei Viertel, sonst kocht er über.
Stelle den Topf mit Deckel auf die höchste Stufe und warte, bis das Wasser kräftig sprudelt.
Gib 1 gehäuften TL Salz pro Liter Wasser dazu (das Wasser darf salzig wie Meerwasser schmecken) und danach die Nudeln. Rühre einmal um.
Stelle den Deckel schräg auf oder lass ihn ab. Regle die Hitze so, dass das Wasser weiter sprudelt, aber nicht überschäumt.
Rühre in den ersten 2 Minuten und dann ab und zu um, damit nichts zusammenklebt.
Probiere eine Minute vor Ende der Packungszeit eine Nudel. Sie ist richtig, wenn sie weich ist, aber beim Durchbeißen noch einen ganz kleinen festen Kern hat („al dente“).
Schöpfe vor dem Abgießen eine kleine Tasse Nudelwasser ab. Damit kannst du Soßen später cremiger machen.
Das stärkehaltige Kochwasser bindet Soßen und macht sie cremig.
Das Wasser, in dem Nudeln kochen, enthält Stärke und Salz. Ein Schuss davon in der Soße bindet sie und lässt sie an den Nudeln haften, ganz ohne Sahne.
So geht es
Schöpfe kurz vor dem Abgießen 1 bis 2 Tassen Nudelwasser ab (mit einer Tasse oder Kelle).
Gieße die Nudeln ab und gib sie sofort in die Soße.
Gib nach und nach einen Schuss Nudelwasser dazu und schwenke alles. Die Soße wird cremig und haftet an den Nudeln.
Achtung
Das Nudelwasser ist heiß. Schöpfe mit einer Kelle oder Tasse mit Henkel.
Woran du erkennst, dass es passt
Die Soße ist cremig, glänzt und liegt am Nudelrand wie ein Film. Sie ist nicht wässrig.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Nudelwasser mehr: Nimm etwas Brühe oder heißes Wasser mit einer Prise Salz. Es bindet weniger.
Tipps
Salze das Nudelwasser kräftig (10 g Salz pro Liter). Es soll wie Meerwasser schmecken.
Gib Nudelwasser lieber zu wenig als zu viel dazu. Du kannst nachgießen.
Hygieneregeln, die Übelkeit und Magen-Darm-Infektionen vermeiden.
Rohes Fleisch, Geflügel und Fisch können Keime enthalten (zum Beispiel Salmonellen). Beim Braten oder Backen sterben sie ab, aber sie können vorher auf Brett, Messer und Hände geraten. Mit wenigen Regeln bleibt alles sauber.
So geht es
Nimm rohes Fleisch erst kurz vor dem Kochen aus dem Kühlschrank und lagere es unten im Kühlschrank (dort tropft nichts auf andere Lebensmittel).
Wasche Fleisch nicht ab. Das verteilt Keime in der Spüle. Tupfe es mit Küchenpapier trocken und wirf das Papier weg.
Benutze ein eigenes Brett und Messer für rohes Fleisch (oder spüle sie danach heiß mit Spülmittel ab, bevor du Gemüse schneidest).
Wasche nach dem Anfassen Hände, Messer, Brett und alles, was das Fleisch berührt hat, heiß mit Spülmittel.
Gare Fleisch bis zur Kerntemperatur: Geflügel und Hackfleisch mindestens 75 °C, Schwein 70 °C, Rind (Steak) 55 bis 60 °C für rosa, sonst durchgegart.
Achtung
Lege nie gegartes Essen auf denselben Teller oder dasselbe Brett, auf dem rohes Fleisch lag.
Schwangere, Kleinkinder, Ältere und Kranke essen Fleisch nur ganz durchgegart.
Woran du erkennst, dass es passt
Gutes Fleisch riecht frisch, nicht säuerlich, und sieht feucht, nicht schleimig aus.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Thermometer: Schneide das dickste Stück an. Geflügel und Schwein dürfen nicht rosa sein, der Saft muss klar laufen.
Tipps
Tiefgefrorenes Fleisch im Kühlschrank auftauen, nicht auf der Arbeitsplatte. Das Tauwasser wegwerfen.
Reste sofort abkühlen lassen und innerhalb von 2 Tagen aufessen.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.