Reis vom Vortag mit Ei, Möhre, Erbsen und Sojasoße kurz in der Pfanne gebraten.
Gesamtzeit
55 min
Aktive Zeit
25 min
Kosten
€ günstig
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Person
vegetarisch
kindgeeignet
für den großen Hunger
Reis
Pfannengerichte
Eier
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(mindestens 2 Kochplatten, die gleichzeitig laufen)
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(mit Deckel, für den Reis)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
SiebNicht da?
Ohne Sieb: Deckel schräg auf den Topf legen und das Wasser vorsichtig ablaufen lassen. Vorsicht, Dampf!
Pfanne(groß, ab 26 cm)Nicht da?
Ein flacher, breiter Topf geht notfalls auch.
PfannenwenderNicht da?
Ein flacher Löffel und eine Gabel gemeinsam, oder ein breites Messer mit stumpfer Klinge.
SchneidebrettNicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
KochmesserNicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
SparschälerNicht da?
Ein kleines, scharfes Messer. Schäle damit dünn und von dir weg.
Zutaten
Für wie viele Personen?
Alle Mengen gelten für 1 Person.
Bei 3 Personen oder mehr: Brate den Reis in zwei Portionen. In einer vollen Pfanne wird er nicht locker, sondern klebrig. Halte die erste Portion auf einem Teller warm. Für 5 Personen und mehr brauchst du einen Topf mit mindestens 5 Litern für den Reis.
Hygiene: Rohe Eier können Keime tragen. Wasche die Hände nach dem Anfassen mit Seife und probiere keinen rohen Teig.
Vorsicht: Messer sind scharf. Halte die Fingerspitzen beim Schneiden eingerollt, wie es Sicher schneiden zeigt.
Hygiene: Reis, der lange warm steht, kann gefährliche Keime bilden. Lass gekochten Reis schnell abkühlen, stelle ihn in den Kühlschrank und brate ihn am nächsten Tag durch, bis er heiß ist.
Allergene: Enthält Ei, Soja (Sojasoße), Gluten (Sojasoße enthält meist Weizen).
Zubereitung
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
Vorher lesen: Der Reis braucht Zeit zum Abkühlen und Abtropfen. Frischer, warmer Reis wird in der Pfanne matschig.
1
Gieße 1 l Wasser in einen Topf, gib 1 TL Salz hinzu und bringe es mit Deckel zum Kochen. Spüle 70 g Langkornreis im Sieb unter kaltem Wasser ab.
Fertig, wenn das Wasser kräftig sprudelt.
2
Gib den Reis in das sprudelnde Wasser, rühre einmal um und lass ihn kochen, bis er weich ist. Die Packungsangabe gilt.
Fertig, wenn ein Korn weich ist und innen keinen harten weißen Punkt hat.
3
Gieße den Reis ab, spüle ihn kurz mit kaltem Wasser und lass ihn im Sieb 10 Minuten abtropfen und abkühlen.
Fertig, wenn der Reis nur noch lauwarm ist und die Körner nicht mehr aneinander kleben.
Schäle und hacke1 Knoblauchzehe. Lege ihn auf einen kleinen Teller neben den Herd. Er kommt erst später in die Pfanne.
Vorher lesen: Ab hier läuft der Herd und alles geht schnell. Halte Reis, Gemüse, Sojasoße, Ei und Pfannenwender griffbereit neben den Herd.
7
Stelle die Pfanne auf hohe Hitze und gib 2 EL Öl hinein. Brate Zwiebel, Möhre und 50 g Erbsen unter Rühren an.
Fertig, wenn die Möhrenwürfel weich, aber noch bissfest sind. Die Zwiebeln haben Farbe.
8
Gib den Knoblauch dazu und rühre 30 Sekunden. Schiebe das Gemüse an den Rand der Pfanne. Schlage 1 Ei in eine Tasse und gieße es in die freie Mitte. Rühre das Ei mit dem Wender, bis es fest ist.
Fertig, wenn das Ei in kleinen Stücken fest und nicht mehr flüssig ist.
9
Gib den Reis in die Pfanne. Verteile ihn und brate ihn unter Wenden, bis er heiß ist. Gieße 2 EL Sojasoße darüber und mische.
Fertig, wenn der Reis durch und durch heiß, locker und leicht braun ist. Die Sojasoße ist gleichmäßig verteilt.
10
Nimm die Pfanne vom Herd. Schmecke mit 1 Prise Pfeffer und etwas Sojasoße ab.
Servieren
Fülle den Reis in eine Schale, drücke ihn leicht fest und stürze ihn auf einen Teller. Streue Frühlingszwiebelringe darüber, wenn du welche hast.
Tipp: Perfekt für Reisreste: Nimm gekochten Reis vom Vortag aus dem Kühlschrank und lass den ersten Schritt weg.
Abgießen
Kochwasser sicher aus dem Topf entfernen, ohne dich zu verbrühen.
Abgießen heißt: Nudeln, Reis oder Gemüse aus dem Kochwasser holen. Das Wasser ist über 90 °C heiß und der Dampf ebenfalls.
So geht es
Stelle das Sieb stabil in die leere Spüle. Achte darauf, dass es nicht kippen kann.
Fasse den Topf mit Topflappen an den Griffen an.
Halte das Gesicht und die freie Hand vom Topf weg. Der Dampf steigt nach oben.
Kippe den Topf langsam und schütte den Inhalt in das Sieb. Kippe vom Körper weg.
Schüttle das Sieb kurz, damit das restliche Wasser abläuft.
Gib den Inhalt zurück in den Topf oder direkt in die Pfanne.
Achtung
Verbrühungsgefahr: Gieße langsam, damit nichts spritzt. Halte Kinder und Haustiere aus der Küche fern.
Woran du erkennst, dass es passt
Fertig abgetropft ist, wenn nur noch einzelne Tropfen fallen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sieb: Lege den Deckel schräg auf den Topf, lass einen kleinen Spalt und gieße das Wasser in die Spüle. Die Nudeln rutschen dabei leicht mit. Alternativ holst du Nudeln oder Gemüse mit einem großen Löffel oder einer Gabel aus dem Wasser.
Probieren und mit Salz, Pfeffer oder Säure nachwürzen.
Rezepte geben Gewürzmengen nur als Richtwert an, weil Zutaten unterschiedlich schmecken. Abschmecken heißt, dass du selbst probierst und nachwürzt.
So geht es
Nimm mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe. Puste kurz, damit du dir den Mund nicht verbrennst.
Schmeckt es fad oder flach? Gib eine Prise Salz dazu.
Schmeckt es zwar salzig genug, aber trotzdem matt? Gib einige Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu.
Rühre um und probiere nach. Gib immer nur wenig dazu und probiere jedes Mal neu.
Achtung
Was zu salzig geworden ist, lässt sich schwer retten. Hilfreich ist etwas mehr Wasser, Sahne oder eine geschälte rohe Kartoffel, die du mitkochst. Salz darum lieber schrittweise dazugeben.
Benutze für jede neue Probe einen sauberen Löffel.
Woran du erkennst, dass es passt
Es ist richtig gewürzt, wenn du beim Probieren nichts mehr vermisst und keine Zutat das Ganze dominiert.
Eine Knoblauchzehe von der Schale befreien und fein hacken.
Eine Knolle Knoblauch besteht aus vielen einzelnen Zehen. Ein Rezept meint mit „1 Zehe“ genau eine davon.
So geht es
Löse eine Zehe von der Knolle.
Lege die Zehe auf das Brett. Lege die breite Seite der Messerklinge flach darauf, die Schneide zeigt dabei von dir weg. Drücke mit der flachen Hand kräftig auf die Klinge. Die Schale platzt auf.
Ziehe die Schale ab und schneide das harte Wurzelende weg.
Schneide die Zehe in dünne Scheiben. Schneide die Scheiben in Streifen und die Streifen quer in kleine Stücke, bis alles fein gehackt ist.
Achtung
Knoblauch verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann bitter. Gib ihn erst zum Schluss dazu und brate ihn höchstens eine halbe Minute.
Woran du erkennst, dass es passt
In der Pfanne ist Knoblauch fertig, sobald er duftet und hellgelb aussieht. Wird er braun, ist er zu heiß gewesen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Knoblauchpresse: Lege die geschälte Zehe hinein und drücke die Zange zusammen.
Die Hände riechen nach Knoblauch? Reibe sie an einem Löffel oder Wasserhahn aus Edelstahl und wasche sie danach.
Langkornreis in reichlich Salzwasser kochen, das geht ohne Vorkenntnisse.
Diese Methode funktioniert mit Langkornreis und Basmati. Sie ist die sicherste für Anfänger, weil du kein Mengenverhältnis treffen musst: Der Reis kocht in viel Wasser und wird danach abgegossen.
So geht es
Gib den Reis in ein Sieb und spüle ihn unter kaltem Wasser, bis das Wasser fast klar ist. Das entfernt überschüssige Stärke.
Fülle einen Topf zu etwa drei Vierteln mit Wasser. Es sollte mindestens fünfmal so viel sein wie Reis. Gib Salz dazu (1 TL pro Liter) und bringe das Wasser zum Kochen.
Gib den Reis hinein und rühre einmal um. Stelle die Hitze so ein, dass das Wasser leicht sprudelt.
Koche den Reis so lange, wie auf der Packung steht (meist 12 bis 15 Minuten, Parboiled-Reis länger). Rühre dabei nur ein- oder zweimal um.
Probiere ein Korn. Es ist fertig, wenn es weich ist und innen kein harter weißer Punkt mehr zu sehen ist.
Gib den Reis zurück in den warmen Topf und lege den Deckel für 2 bis 3 Minuten darauf. Er dampft aus und wird locker.
Achtung
Reis, der lange warm oder bei Zimmertemperatur steht, kann gefährliche Keime bilden. Lasse Reste schnell abkühlen, stelle sie in den Kühlschrank und iss sie am nächsten Tag. Wärme sie nur einmal auf, und zwar bis sie richtig heiß sind.
Der Dampf beim Abgießen ist heiß.
Woran du erkennst, dass es passt
Ein Korn ist fertig, wenn du es leicht zerdrücken kannst und innen kein harter Kern mehr ist. Es ist nicht matschig und zerfällt nicht.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.