Sämige Suppe aus Hokkaido-Kürbis, Zwiebel und Möhre, ohne den Kürbis schälen zu müssen.
Gesamtzeit
45 min
Aktive Zeit
25 min
Kosten
€ günstig
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Person
vegan
kindgeeignet
für Ältere
Suppen
Gemüse
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(1 Kochplatte reicht)
Stabmixer(hilfreich, aber nicht nötig)Nicht da?
Zerdrücke die Stücke mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel. Die Suppe wird dann gröber, schmeckt aber genauso.
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(ab 2 Litern, mit Deckel)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
SchneidebrettNicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
Kochmesser(groß und scharf, für den Kürbis)Nicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Sparschäler(hilfreich, aber nicht nötig)Nicht da?
Ein kleines, scharfes Messer. Schäle damit dünn und von dir weg.
KochlöffelNicht da?
Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.
Zutaten
Für wie viele Personen?
Alle Mengen gelten für 1 Person.
Bei 4 Personen oder mehr: Nimm einen Topf mit mindestens 4 Litern. Beim Pürieren darf er höchstens zu zwei Dritteln voll sein, sonst spritzt es.
Vorsicht: Ein Kürbis ist hart und rutschig. Schneide nie in einen Kürbis, den du in der Hand hältst. Lies vorher Hokkaido schneiden.
Vorsicht: Messer sind scharf. Halte die Fingerspitzen beim Schneiden eingerollt, wie es Sicher schneiden zeigt.
Vorsicht: Heiße Suppe und Soße spritzen beim Kochen. Lege den Deckel schräg auf und halte Abstand.
Allergene: Enthält Sellerie (Gemüsebrühe, bitte Packung prüfen), Gluten (Hafer, wenn verwendet), Milch (Sahne, wenn verwendet).
Zubereitung
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
1
Wasche, halbiere und entkerne den Kürbis. Schneide 250 g Hokkaido-Kürbis davon in Würfel von etwa 2 cm. Die Schale bleibt dran.
Achtung: Schneide nur auf einem Brett, das nicht rutscht. Der Kürbis muss flach aufliegen.
Fertig, wenn die Würfel ungefähr gleich groß sind.
Vorher lesen: Ab hier läuft der Herd. Stelle Kürbis, Möhre und Zwiebel getrennt griffbereit neben den Herd.
4
Stelle den Topf auf mittlere Hitze, gib 1 EL Öl hinein und dünste die Zwiebel darin an.
Fertig, wenn die Zwiebeln glasig, aber nicht braun sind.
5
Gib Kürbis, Möhre und ½ TL Currypulver in den Topf. Rühre 2 Minuten mit.
Fertig, wenn es nach Curry duftet. Nichts darf am Boden ansetzen.
Vorher lesen: Bleibe in der Nähe. Wenn das Wasser kocht, muss die Hitze sofort zurück, sonst kocht die Suppe über.
6
Gieße 400 ml Wasser dazu, gib 1 Gemüsebrühwürfel hinein, lege den Deckel auf und bringe alles zum Kochen. Schalte dann zurück und lass die Suppe leise köcheln. Lege den Deckel schräg auf.
Fertig, wenn ein Kürbiswürfel sich mit der Gabel ohne Widerstand zerdrücken lässt. Sind sie noch fest, koche 3 bis 5 Minuten weiter.
7
Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe mit dem Stabmixer, bis sie glatt ist.
Achtung: Tauche den Stabmixer ganz in die Suppe, bevor du ihn einschaltest.
Fertig, wenn die Suppe glatt ist. Stückchen von der Schale sind harmlos.
8
Rühre 2 EL Sahne unter und würze mit 1 Prise Pfeffer. Schmecke ab. Ist die Suppe zu dick, rühre einen Schuss heißes Wasser unter.
Servieren
Fülle die Suppe in tiefe Teller, gib einen Kringel Sahne und ein paar Kürbiskerne obenauf. Beträufle sie mit etwas Kürbiskernöl, wenn du welches hast.
Probieren und mit Salz, Pfeffer oder Säure nachwürzen.
Rezepte geben Gewürzmengen nur als Richtwert an, weil Zutaten unterschiedlich schmecken. Abschmecken heißt, dass du selbst probierst und nachwürzt.
So geht es
Nimm mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe. Puste kurz, damit du dir den Mund nicht verbrennst.
Schmeckt es fad oder flach? Gib eine Prise Salz dazu.
Schmeckt es zwar salzig genug, aber trotzdem matt? Gib einige Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu.
Rühre um und probiere nach. Gib immer nur wenig dazu und probiere jedes Mal neu.
Achtung
Was zu salzig geworden ist, lässt sich schwer retten. Hilfreich ist etwas mehr Wasser, Sahne oder eine geschälte rohe Kartoffel, die du mitkochst. Salz darum lieber schrittweise dazugeben.
Benutze für jede neue Probe einen sauberen Löffel.
Woran du erkennst, dass es passt
Es ist richtig gewürzt, wenn du beim Probieren nichts mehr vermisst und keine Zutat das Ganze dominiert.
Zwiebeln und Gemüse in wenig Fett sanft weich machen, ohne sie zu bräunen.
Andünsten ist das sanfte Gegenstück zum Anbraten. Die Hitze ist niedriger, das Gemüse wird weich und süßlich, aber kaum braun. Meist ist es der erste Schritt einer Soße oder Suppe.
So geht es
Stelle die Pfanne oder den Topf auf mittlere Hitze und gib 1 EL Öl oder ein Stück Butter hinein.
Gib die Zwiebelwürfel ins warme Fett und rühre um.
Rühre alle paar Sekunden um. Nach etwa 3 bis 4 Minuten werden die Würfel weich und durchsichtig („glasig“).
Werden sie zu braun, dreh die Hitze herunter oder gib einen kleinen Schuss Wasser dazu.
Achtung
Butter verbrennt bei zu hoher Hitze schnell. Wenn sie schäumt und braun wird, ist die Pfanne zu heiß.
Woran du erkennst, dass es passt
Glasig heißt: Die Zwiebel ist durchscheinend, weich und riecht mild und süßlich. Sie ist noch nicht braun.
Flüssigkeit sanft am Blubbern halten, damit nichts anbrennt oder überkocht.
Kochen heißt: große Blasen, das Wasser wirbelt. Köcheln heißt: nur einzelne kleine Blasen steigen auf, die Oberfläche zittert. Suppen, Soßen und Milchreis garen im Köcheln, denn wildes Kochen lässt sie anbrennen oder überkochen.
So geht es
Bringe die Flüssigkeit mit Deckel auf höchster Stufe zum Kochen.
Sobald es sprudelt, schalte die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe zurück.
Prüfe: Es steigen nur einzelne, kleine Blasen auf. Sprudelt es stark, schalte weiter zurück.
Lege den Deckel schräg auf oder lass ihn halb offen, damit Dampf entweichen kann.
Rühre regelmäßig mit dem Kochlöffel über den Topfboden, besonders bei Milch, Reis und Soßen mit Tomaten.
Achtung
Milch kocht schlagartig über. Bleibe beim Topf, sobald sie heiß wird, und rühre.
Tomatensoßen und Linsen spritzen. Lege den Deckel schräg auf.
Angebranntes: Riecht es verbrannt, nimm den Topf sofort vom Herd. Rühre nicht auf dem verbrannten Boden, sondern gieße das Essen in einen anderen Topf.
Woran du erkennst, dass es passt
Richtig ist es, wenn die Flüssigkeit sich leise bewegt und gelegentlich Blasen aufsteigen, aber nichts spritzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Topf mit dickem Boden: Rühre häufiger und wähle eine kleinere Stufe.
Einen Kürbis sicher halbieren, entkernen und würfeln.
Der Hokkaido ist der einfachste Kürbis für Anfänger: Seine Schale wird beim Kochen weich, du musst ihn nicht schälen.
So geht es
Wasche den Kürbis. Lege ihn mit einem feuchten Tuch unter dem Brett auf eine stabile Arbeitsfläche.
Schneide den Stielansatz oben ab, so dass eine flache Fläche entsteht.
Stelle den Kürbis mit der flachen Seite auf das Brett. Setze ein großes, scharfes Messer in der Mitte an und schneide ihn von oben nach unten in zwei Hälften. Drücke dabei von oben, nicht seitlich.
Löse die Kerne und das faserige Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus.
Lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten und schneide sie in Spalten oder Würfel von etwa 2 cm.
Achtung
Ein Kürbis ist hart und rutschig. Schneide nie in einen Kürbis, den du in der Hand hältst. Ein Messer rutscht ab und du kannst dich schwer verletzen.
Halte die freie Hand weit weg von der Klinge und schneide langsam.
Woran du erkennst, dass es passt
Gut geschnitten sind Würfel, die alle ungefähr gleich groß sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Der Kürbis lässt sich schwer schneiden? Steche ihn ein paarmal mit der Gabel ein und erwärme ihn 2 Minuten in der Mikrowelle. Er wird etwas weicher.
Kein großes Messer: Kaufe stattdessen fertig geschnittenen Kürbis oder nimm ein festes Messer und schneide in kleinen Schritten.
Suppe mit dem Stabmixer cremig machen, ohne dich zu bespritzen.
Pürieren heißt, Stücke fein zu zerkleinern, bis eine cremige Suppe entsteht. Mit dem Stabmixer geht das direkt im Topf.
So geht es
Nimm den Topf vom Herd oder schalte den Herd aus. Der Topf sollte höchstens zu zwei Dritteln gefüllt sein.
Tauche den Mixstab mit dem Messerkopf ganz in die Suppe, bevor du ihn einschaltest.
Schalte den Mixer ein und führe ihn langsam durch die Suppe. Bewege ihn dabei leicht auf und ab.
Schalte den Mixer aus, bevor du ihn aus der Suppe hebst. Warte, bis er ganz still steht.
Achtung
Heiße Suppe spritzt. Halte den Topf tief, den Mixer gerade und dein Gesicht weg.
Die Messer sind scharf. Ziehe den Stecker, bevor du den Mixstab reinigst.
Beschichtete Töpfe werden vom Mixer zerkratzt. Nimm dann einen Topf aus Edelstahl.
Woran du erkennst, dass es passt
Die Suppe ist fertig püriert, wenn keine größeren Stücke mehr zu sehen sind. Für eine rustikale Suppe püriere nur die Hälfte.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Stabmixer: Zerdrücke die Stücke mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel. Oder pürieren in einem Standmixer in kleinen Portionen, aber lass den Deckel einen Spalt offen, damit der Dampf entweicht.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.