Sämige Suppe aus roten Linsen, Möhre und Curry, ohne Einweichen und in 35 Minuten fertig.
Gesamtzeit
40 min
Aktive Zeit
20 min
Kosten
€ günstig
Schwierigkeit
Anfänger
Portionen
1 Person
vegan
für den großen Hunger
kindgeeignet
Suppen
Eintöpfe
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(1 Kochplatte reicht)
Stabmixer(hilfreich, aber nicht nötig)Nicht da?
Zerdrücke die Stücke mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel. Die Suppe wird dann gröber, schmeckt aber genauso.
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(ab 2 Litern, mit Deckel)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
SiebNicht da?
Ohne Sieb: Deckel schräg auf den Topf legen und das Wasser vorsichtig ablaufen lassen. Vorsicht, Dampf!
SchneidebrettNicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
KochmesserNicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
SparschälerNicht da?
Ein kleines, scharfes Messer. Schäle damit dünn und von dir weg.
KochlöffelNicht da?
Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.
Zutaten
Für wie viele Personen?
Alle Mengen gelten für 1 Person.
Bei 4 Personen oder mehr: Nimm einen Topf mit mindestens 4 Litern. Linsen schäumen beim Kochen stark auf und steigen hoch.
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
Gib 60 g Rote Linsen in ein Sieb und spüle sie unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser fast klar abläuft.
Fertig, wenn das Wasser fast klar ist und die Linsen sauber sind. Einweichen brauchen rote Linsen nicht.
Vorher lesen: Ab hier läuft der Herd. Stelle Möhre, Knoblauch, Tomatenmark, Curry und die Linsen griffbereit neben den Herd.
5
Stelle den Topf auf mittlere Hitze, gib 1 EL Öl hinein und dünste Zwiebel und Möhre darin an.
Fertig, wenn die Zwiebeln weich und glasig sind. Die Möhrenscheiben sind etwas weicher geworden.
6
Gib den Knoblauch, 1 EL Tomatenmark und 1 TL Currypulver dazu und rühre die ganze Zeit um.
Fertig, wenn es kräftig nach Curry duftet. Nichts darf braun oder schwarz werden. Sonst gieße gleich Wasser dazu.
Vorher lesen: Bleibe in der Nähe. Wenn die Suppe kocht, muss die Hitze sofort zurück, denn Linsen schäumen und kochen leicht über.
7
Gib die Linsen in den Topf und gieße 400 ml Wasser dazu. Gib 1 Gemüsebrühwürfel hinein und rühre um. Lege den Deckel schräg auf und bringe alles zum Kochen.
Fertig, wenn die Suppe blubbert und Schaum wirft. Schalte sofort auf niedrige Stufe zurück.
8
Lass die Suppe leise köcheln und rühre ab und zu um. Schöpfe Schaum mit einem Löffel ab.
Fertig, wenn die Linsen weich sind, leicht zerfallen und die Suppe sämig ist. Ist sie zu dick, gieße einen Schuss heißes Wasser dazu.
Tipp: Nach Wunsch pürierst du die Suppe kurz, für eine cremigere Konsistenz.
9
Nimm den Topf vom Herd. Gib 1 TL Zitronensaft und 1 Prise Pfeffer dazu und schmecke ab. Salz ist meist nicht nötig, weil die Brühe schon salzig ist.
Servieren
Fülle die Suppe in tiefe Teller. Gib einen Klecks Joghurt (oder Pflanzenjoghurt) und etwas frische Petersilie oder Koriander darauf und träufle etwas Öl darüber.
Tipp: Die Suppe wird am nächsten Tag dicker. Rühre beim Aufwärmen etwas Wasser unter. Sie lässt sich gut einfrieren.
Abschmecken
Probieren und mit Salz, Pfeffer oder Säure nachwürzen.
Rezepte geben Gewürzmengen nur als Richtwert an, weil Zutaten unterschiedlich schmecken. Abschmecken heißt, dass du selbst probierst und nachwürzt.
So geht es
Nimm mit einem sauberen Löffel eine kleine Probe. Puste kurz, damit du dir den Mund nicht verbrennst.
Schmeckt es fad oder flach? Gib eine Prise Salz dazu.
Schmeckt es zwar salzig genug, aber trotzdem matt? Gib einige Tropfen Zitronensaft oder Essig dazu.
Rühre um und probiere nach. Gib immer nur wenig dazu und probiere jedes Mal neu.
Achtung
Was zu salzig geworden ist, lässt sich schwer retten. Hilfreich ist etwas mehr Wasser, Sahne oder eine geschälte rohe Kartoffel, die du mitkochst. Salz darum lieber schrittweise dazugeben.
Benutze für jede neue Probe einen sauberen Löffel.
Woran du erkennst, dass es passt
Es ist richtig gewürzt, wenn du beim Probieren nichts mehr vermisst und keine Zutat das Ganze dominiert.
Zwiebeln und Gemüse in wenig Fett sanft weich machen, ohne sie zu bräunen.
Andünsten ist das sanfte Gegenstück zum Anbraten. Die Hitze ist niedriger, das Gemüse wird weich und süßlich, aber kaum braun. Meist ist es der erste Schritt einer Soße oder Suppe.
So geht es
Stelle die Pfanne oder den Topf auf mittlere Hitze und gib 1 EL Öl oder ein Stück Butter hinein.
Gib die Zwiebelwürfel ins warme Fett und rühre um.
Rühre alle paar Sekunden um. Nach etwa 3 bis 4 Minuten werden die Würfel weich und durchsichtig („glasig“).
Werden sie zu braun, dreh die Hitze herunter oder gib einen kleinen Schuss Wasser dazu.
Achtung
Butter verbrennt bei zu hoher Hitze schnell. Wenn sie schäumt und braun wird, ist die Pfanne zu heiß.
Woran du erkennst, dass es passt
Glasig heißt: Die Zwiebel ist durchscheinend, weich und riecht mild und süßlich. Sie ist noch nicht braun.
Eine Knoblauchzehe von der Schale befreien und fein hacken.
Eine Knolle Knoblauch besteht aus vielen einzelnen Zehen. Ein Rezept meint mit „1 Zehe“ genau eine davon.
So geht es
Löse eine Zehe von der Knolle.
Lege die Zehe auf das Brett. Lege die breite Seite der Messerklinge flach darauf, die Schneide zeigt dabei von dir weg. Drücke mit der flachen Hand kräftig auf die Klinge. Die Schale platzt auf.
Ziehe die Schale ab und schneide das harte Wurzelende weg.
Schneide die Zehe in dünne Scheiben. Schneide die Scheiben in Streifen und die Streifen quer in kleine Stücke, bis alles fein gehackt ist.
Achtung
Knoblauch verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann bitter. Gib ihn erst zum Schluss dazu und brate ihn höchstens eine halbe Minute.
Woran du erkennst, dass es passt
In der Pfanne ist Knoblauch fertig, sobald er duftet und hellgelb aussieht. Wird er braun, ist er zu heiß gewesen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Knoblauchpresse: Lege die geschälte Zehe hinein und drücke die Zange zusammen.
Die Hände riechen nach Knoblauch? Reibe sie an einem Löffel oder Wasserhahn aus Edelstahl und wasche sie danach.
Flüssigkeit sanft am Blubbern halten, damit nichts anbrennt oder überkocht.
Kochen heißt: große Blasen, das Wasser wirbelt. Köcheln heißt: nur einzelne kleine Blasen steigen auf, die Oberfläche zittert. Suppen, Soßen und Milchreis garen im Köcheln, denn wildes Kochen lässt sie anbrennen oder überkochen.
So geht es
Bringe die Flüssigkeit mit Deckel auf höchster Stufe zum Kochen.
Sobald es sprudelt, schalte die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe zurück.
Prüfe: Es steigen nur einzelne, kleine Blasen auf. Sprudelt es stark, schalte weiter zurück.
Lege den Deckel schräg auf oder lass ihn halb offen, damit Dampf entweichen kann.
Rühre regelmäßig mit dem Kochlöffel über den Topfboden, besonders bei Milch, Reis und Soßen mit Tomaten.
Achtung
Milch kocht schlagartig über. Bleibe beim Topf, sobald sie heiß wird, und rühre.
Tomatensoßen und Linsen spritzen. Lege den Deckel schräg auf.
Angebranntes: Riecht es verbrannt, nimm den Topf sofort vom Herd. Rühre nicht auf dem verbrannten Boden, sondern gieße das Essen in einen anderen Topf.
Woran du erkennst, dass es passt
Richtig ist es, wenn die Flüssigkeit sich leise bewegt und gelegentlich Blasen aufsteigen, aber nichts spritzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Topf mit dickem Boden: Rühre häufiger und wähle eine kleinere Stufe.
Suppe mit dem Stabmixer cremig machen, ohne dich zu bespritzen.
Pürieren heißt, Stücke fein zu zerkleinern, bis eine cremige Suppe entsteht. Mit dem Stabmixer geht das direkt im Topf.
So geht es
Nimm den Topf vom Herd oder schalte den Herd aus. Der Topf sollte höchstens zu zwei Dritteln gefüllt sein.
Tauche den Mixstab mit dem Messerkopf ganz in die Suppe, bevor du ihn einschaltest.
Schalte den Mixer ein und führe ihn langsam durch die Suppe. Bewege ihn dabei leicht auf und ab.
Schalte den Mixer aus, bevor du ihn aus der Suppe hebst. Warte, bis er ganz still steht.
Achtung
Heiße Suppe spritzt. Halte den Topf tief, den Mixer gerade und dein Gesicht weg.
Die Messer sind scharf. Ziehe den Stecker, bevor du den Mixstab reinigst.
Beschichtete Töpfe werden vom Mixer zerkratzt. Nimm dann einen Topf aus Edelstahl.
Woran du erkennst, dass es passt
Die Suppe ist fertig püriert, wenn keine größeren Stücke mehr zu sehen sind. Für eine rustikale Suppe püriere nur die Hälfte.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Stabmixer: Zerdrücke die Stücke mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel. Oder pürieren in einem Standmixer in kleinen Portionen, aber lass den Deckel einen Spalt offen, damit der Dampf entweicht.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.