Risotto kochen
Cremigen Reis durch schrittweises Nachgießen heißer Brühe und regelmäßiges Rühren garen.
Risotto ist ein cremiges Reisgericht aus Italien. Der Reis (Risottoreis, meist Arborio) gibt beim Rühren Stärke ab und wird cremig, mit einem kleinen Biss im Kern. Anders als bei normalem Reis wird die Brühe nach und nach zugegeben.
So geht es
- Halte die Brühe in einem eigenen Topf heiß. Kalte Brühe stoppt das Garen.
- Dünste Zwiebel in Fett an, gib den ungewaschenen Reis dazu und rühre 1 bis 2 Minuten, bis die Körner glasig sind.
- Gieße eine Kelle Brühe dazu und rühre, bis sie fast aufgesogen ist. Wiederhole das, bis der Reis gar ist (etwa 18 Minuten).
- Rühre zum Schluss Butter und Parmesan unter und lass das Risotto 2 Minuten zugedeckt ruhen.
Achtung
- Das Risotto spritzt beim Kochen. Halte Abstand und rühre mit einem langen Löffel.
- Reis, der lange warm steht, kann gefährliche Keime bilden. Kühle Reste schnell ab.
Woran du erkennst, dass es passt
- Der Reis ist cremig, fließt langsam vom Löffel (nicht suppig, nicht trocken) und hat innen noch einen kleinen festen Kern.
Fehlt etwas? So geht es auch
- Kein Risottoreis: Milchreis (Rundkornreis) funktioniert ähnlich, wird aber weicher. Langkornreis eignet sich nicht.
Tipps
- Wasche den Reis nicht, sonst geht die Stärke verloren.
- Rühre oft, aber nicht ununterbrochen. Nach jeder Kelle einmal kräftig, dazwischen gelegentlich.
Siehe auch: Reis kochen, Andünsten